In Coronazeiten musste in Leipzig auch für die Gesellenfreisprechung umdisponiert werden

Coronabedingt erlebte ich – und mit mir 487 Gesellinnen und Gesellen – am 22. August 2020 eine Gesellenfreisprechung durch die Handwerkskammer zu Leipzig in einem Autokino.

Dieses war eigens für die Freisprechung für eine Nacht auf dem Gelände der Leipziger Kleinmesse eingerichtet worden. Aus Dresden war Ministerpräsident Michael Kretschmer angereist, um die Gesellinnen und Gesellen zu begrüßen.

Überreichung der Abschlusszeugnisse an den Fahrzeugen

Gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer zu Leipzig überreichte er den Jahrgangsbesten ihre Gesellenbriefe feierlich auf einer Bühne. Die weiteren Abschlusszeugnisse wurden direkt an den Fahrzeugen überreicht.

Möge die Coronakrise die einzige ernste Krise sein, die diese jungen Leute miterleben. Ich wünsche mir für alle, dass sie ihr Handwerk, das seit jeher „goldenen Boden“ hat, jeden Tag aufs Neue mit Freude ausführen.

Zudem ist es wichtig, dass diese bodenständige Berufsform weiterhin regen Zulauf hat. Gerade vor dem Hintergrund oft mangelnder Nachfolger in Handwerksbetrieben. Das können wohl nicht nur jene Bürger bestätigen, die bereits die Erfahrung machen mussten, auf den Klempner, den Dachdecker oder den Heizungsmonteur viele Wochen warten zu müssen.

Deshalb: Handwerk hat Zukunft! Auch und gerade in unserem Land.

Ihr

CHristoph Neumann