Schloss Mir - seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe

Nachdem der spannende Wahlkampf um das Rathaus in Leipzig beendet war, blieben nur wenige Stunden zum Verschnaufen. Bereits Montag, 03.02.2020 nach der Wahl startete der Flieger in die weißrussische Hauptstadt. Über das politische Tagesprogramm habe ich bereits berichtet. Nun möchte ich abseits der politischen Verpflichtungen meine Eindrücke aus Weißrussland teilen. 

Liest man die heimische Presse, so kann man den Eindruck gewinnen, eine unterdrückte Gesellschaft in Armut vorzufinden. Erfreulicher Weise war dies nicht der Fall.

In Weissrussland wird zielstrebig an der touristischen Zukunft gearbeitet

Unabhängig von vorhandenen Defiziten bezüglich individueller Freiheit und demokratischer Standards durfte ich ein Land erleben, welches zielstrebig an seiner Zukunft arbeitet. Dazu gehört für die Bewohner ihre enge kulturelle und historische Nähe zu Russland ebenso wie eine Sehnsucht nach den Verheißungen des westlichen Europas. Weißrussland ist somit nicht nur Landbrücke, sondern auch Mittler zwischen West- und Osteuropa. Mit beiden teilt es ein vielschichtiges Erbe. Ergänzt wird dies durch eine in weiten Teilen unberührte Natur, welche direkt darauf zu warten scheint, von Touristen entdeckt zu werden. Sanfter Tourismus, welcher Mensch und Natur respektiert und schont, Eindrücke mitnimmt, ohne Schäden zu hinterlassen. 

Mein Fazit zu Weißrussland: ein schönes Reiseziel! Menschen, Natur und Geschichte laden ein, die Reize dieses Landes zu entdecken. 

Ihr

CHristoph Neumann