Die Insolvenz des britischen Reiseriesen „Thomas Cook“ und die damit einhergehenden Folgen für hunderttausende von Urlaubern zeigt dramatisch, welchen Risiken Urlauber selbst bei scheinbar „sicheren“ Pauschalreisen ausgesetzt sind.

„Was wir jetzt brauchen ist ein klarer Kopf statt blindem Aktionismus. Eine sofortige Erhöhung der Haftungssumme bringt den jetzt betroffenen Urlaubern überhaupt nichts. Wir als AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag fordern daher einen regelmäßigen „Stresstest“ für deutsche Reiseveranstalter, wie es ihn in anderen Branchen, beispielsweise bei Banken, bereits gibt. Nur so lässt sich klären, ob das Eigenkapital des Veranstalters in Kombination mit der Höchstsumme der Haftungsversicherung von 110 Millionen Euro pro Geschäftsjahr und Veranstalter ausreicht“,

erläutert der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Sebastian Münzenmaier. Sollte sich herausstellen, dass eine Schutzlücke bei einzelnen Veranstaltern besteht, muss der nationale Gesetzgeber eingreifen, um die Urlauber wirksam zu schützen.

Statement von Sebastian Münzenmaier, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus (AfD) und Christoph Neumann (AfD), Obmann im Ausschuss für Tourismus