Donnerstag, 4. April Posen – Wartheland

Am Donnertag, 04.04.2019 begab ich mich auf die Rückreise in meine Heimatstadt Leipzig. Auf der super ausgebauten Europamagistrale E30 düste ich gen Westen. Um die Mittagszeit hielt ich in Posen an. Die Hauptstadt des Warthelandes reizte mit ihrer historischen Altstadt und lud mich zum Verweilen ein. Bei einem kurzen Mittagsmahl hatte ich die Gelegenheit, die gut restaurierten Gebäude und die fröhlich schaffenden Menschen zu betrachten. Dabei sah ich erneut einige Schulklassen und Kindergartengruppen. Die Pädagogen hatten keine Mühe die Gruppen zu führen. Selbst Kleinkinder lauschten den Erklärungen ihrer Erzieher mit hoher Disziplin. Die Schüler einer britischen Klasse folgten wissbegierig den Ausführungen ihre Lehrer. Dem gegenüber steht eine Beobachtung, die ich am Vortage in Warschau hatte. Einer Schulklasse aus Deutschland wurden durch einen polnischen Stadtführer die Sehenswürdigkeiten erklärt. Hier sah ich folgendes Bild: ein Drittel der Klasse hörte zu, ein Drittel spielte mit ihren Handys und ein Drittel lief teilnahmslos durch die Gegend. Jeder kann sich jetzt selbst seine Meinung bilden und überlegen, was in unserem Schulsystem verbesserungswürdig ist.